S:     OH!Darling in drei Sätzen.

        BÄM.BÄM.BÄM.

A:     Ein Beatles Song?

S:     Oh, Darling, come on.

A:    Es kommt auf den Ausdruck

        beim OH! an.

S:     Mach mal.

A:     OH!  Oh! oH! OH! OoooOOOO

        oh! OH!DARLING

S:     Warum arbeiten wir zusammen?

A:     Coincidence.

S:     And Providence.

A:     OH!

S:     Du hast in Hildesheim studiert.

A:     Wie du.

S:     Hat mir Mut gemacht.

A:     Ich verfolgte Hidden Tracks.

S:     Ich ging mit dir.

A:    Weil?

S:     Pop mich aktiviert.

A:    Die Probe mit Dir war

        vielversprechend.

S:     Du warst gut organisiert.

A:     40 Leute. Wenig Zeit.

S:      Ziehst es durch. Unangestrengt,              locker, mitreissend.

A:     Du warst beeindruckt.

S:     Und irritiert.

A:     oh.

S:     Ich hab mich gefragt: Wo hat das

        Unerwartete Platz?

A:    Und?

S:     Es kam am 2. Probentag.

A:    Als Liebeserklärung.

S:    Überraschend, irritierend,

       verunsichernd und bisschen

       aufwühlend.

A:    Beziehung stiftend.

S:    Zwischen uns als

       Kunstarbeiter*innen.

A:    Zwischen Dir und den

       Zuschauer*innen.

S:    Ein Schlüsselmoment.

A:    Ein hidden track.

S:    Und OH! plötzlich bist du gemeint.

A:    Bist überrascht

S:    irritiert

A:    verunsichert

S:    und bisschen aufgewühlt.

A:    Dabei bist du gar nicht allein hier.

S:    Stimmt. Da ist noch wer.

A:    Aber wo?

S:    Maaaaaaaax!

A:    Maaaaaaaax!

S:    In the wood?

A:    Du Fuchs.

       (es raschelt)

... (TO BE CONTINUED)

OH! DARLING, LET'S BE FOREVER AND EVER!

#ANDERSALSMIT DENANDEREN

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OH!DARLING wurde Anfang 2018 von Anne Andresen gegründet. Fast genauso lange gehören Susanne Abelein und Maxine Devaud zum festen Team. In ihrer ersten gemeinsamen Produktion Hidden Tracks – Über Musik und Erinnerung (ThiK, Theater im Kornhaus, Baden 2018, Szenotop) stellte sich schnell heraus, dass die drei längerfristig zusammenarbeiten wollen. Andresen/Abelein teilen die Begeisterung für Kunst als Forschung und wildes Denken zwischen Popkultur, Wissenschaft und ästhetischer Betrachtung. Dabei begleitet sie stets eine feministische Perspektive auf die Welt und die gemeinsame Liebe zu musikalisierten Theaterformen. Mit Maxine Devaud, Produktionsleiterin, Musikerin und Organisationstalent, teilen sie ausserdem die Suche nach neuen Arbeitsstrukturen und nachhaltigem Produzieren.

website: Anne Andresen